Wer: Diether Dehm
Wo: Ostermarsch, Berlin
Wann: Anfang April 2018

Nicht nur Heiko Maas kann Hate Speech. Auch Diether Dehm, langjähriger Linken-Politiker, ist bekannt für sein Talent für Verbalinjurien.

Auf Ostermärschen geht es naturgemäß um den Frieden. Den sah Dehm in Gefahr, als Außenminister Heiko Maas voll in den diplomatischen Sanktionskrieg einstimmte, den Großbritannien und die USA im Zusammenahng mit der Skripal-Affäre entfachten. Zahlreiche russische Diplomaten mußten westliche Länder verlassen.

Niemand weiß, wer den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Südengland vergiftete. Das Nervengift ist zwar eine spezifisch russische Kreation, und immer wieder kommen russische Ex-Agenten in London und England auf merkwürdige Weise ums Leben. Aber nix da.

Auch für Rußland, das bekannt ist für seine ausgeprochene Liebe zu Humanität und Zivilisation, gilt die Unschuldsvermutung.

Was liegt da näher, als den subalternen Außenminister Heiko Maas für sein Tun verbal zu brandmarken und ihn als „gut gestylten Nato-Strichjungen“ zu bezeichnen, der den Frieden in Gefahr bringe?

Wir stehen voll hinter Diether Dehm. Auch wir von „Hate Speeches“ sind der Meinung, daß „sprachlicher ziviler Ungehorsam“, wie Dehm es formuliert, nötig ist, um wachzurütteln. Dehm ist Westdeutscher und ließ sich in den Siebzigerjahren von der Stasi anheuern, um z.B. Wolf Biermann zu bespitzeln und Berichte zu liefern.

Es wird also mit Sicherheit in Diether Dehms Sinne sein, wenn wir ihn hiermit als „smarten Stasi-Strichjungen“ bezeichnen, der sich für das MfS prostituierte.

 

 

PS: Hier die ziemlich aggressive und reichlich mit Paranoia und Verschwörungstheorien gewürzte Rede von Dehm in Berlin-Moabit. Der „Nato-Strichjunge Maas“ findet sich ungefähr ab Minute 5:30 im größeren Kontext. Dehm hat nicht mit allem Unrecht, was er sagt, aber als bravem Bürger wurde mir doch gesagt, nur die Rechten und die AfD seien paranoid und verschwörungstheoretisch unterwegs.