Wer: Kida Khodr Ramadan
Wann: 28.1. 2018
Wo: „Berliner Zeitung“

Kida Khodr Ramadan ist der Name eines Bartes, der sich einen Hipster-Musel hat wachsen lassen. Hier auf „Hate Speeches“ ist er bereits prominent vertreten mit seiner Forderung, die AfD zu ficken.

In einem Interview mit der „Berliner Zeitung“ gibt er im wesentlichen die Wörter „Dicker“, „Alter“ und „Bruder“ von sich, manchmal unterbrochen von Passagen wie dieser:

Wenn mich einer fragt, wer der beste Schauspieler Deutschlands ist, lautet meine ehrliche Antwort ganz klar: ich.

Wir haben es also mit einem sogenannten Hipster-Musel zu tun. Das sind erfolgreich integrierte Muselmanen, die ihr vormodernes, infantiles Macho-Gehabe nicht mehr mit Messern und Fäusten ausagieren, sondern nur noch die verbale Ebene bemühen.

Auf die Frage, ob ihn die Hipster in Kreuzberg stören, antwortet Ramadan:

Klar, es wird immer viel über die armen Hipster geschimpft. Irgendwann hat sich da so ein Automatismus eingestellt. Und klar, die haben komische Hosen an, essen Eier im Glas, kaufen ständig ihre Ingwerknollen und haben alle Laktose- und Weizenallergie. Aber, Bruder – was willst du denn machen? Lieber eine Million Hipster als nur einen AfD-Idioten.

Das ist nicht nur Hate Speech gegen Hipster, sondern auch gegen Migranten. Denn die Partei mit dem höchsten Anteil von Wählern mit Migrationshintergrund ist die AfD, Bruder.

Kida Khodr Ramadan hat also möglicherweise etwas falsche Vorstellungen von „AfD-Idioten“.

Darüberhinaus verraten diese Zeilen eine ausgesprochene Abgehobenheit und Ignoranz gegenüber den Nöten von Normalsterblichen, die sich keine Luxuswohnungen in Szenevierteln leisten können. Denn für diese normalen Menschen sind eine Million Hipster auf dem Wohnungsmarkt sicherlich das größere Übel als ein AfD-Anhänger.

Die Präferenzen und Relationen im Geiste des Kida Khodr Ramadan verraten zudem auch viel über die Demokratiefähigkeit des gemeinen Gutmenschen. Ein AfD-Anhänger oder -Mitglied wie z.B. der böse, „fremdenfeindliche“ Neger Achille Demagbo sind für Kida Khodr Ramadan also schlimmer als eine Million Hipster?

Selten hat sich linkes Spießertum so deutlich entlarvt wie in diesem Interview.

Da paßt es gut, daß Ramadan gegen Ende gesteht:

Allerdings: Ich bin vor kurzem aus Kreuzberg weggezogen.

    Ihr Ernst? In welchen Bezirk?

Sei mir nicht böse, Bruder, aber das möchte ich nicht sagen. Aber es ist ein gesitteter Stadtteil.