„Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei!“

julia schramm sauerkraut kartoffelbrei bomber harrisGruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist ein ernsthaftes Problem in unserer heutigen Gesellschaft. Besonders häufig trifft sie weiße, heterosexuelle Männer. Aber auch Deutsche im allgemeinen sind oft Zielscheibe von Aggressionen.

Eine Aktivistin, die sich sehr gegen solche Menschenfeindlichkeit einsetzt, ist Julia Schramm. Sie ist Politologin, Linken-Politikerin und „Fachreferentin für Hate Speech“ bei der Amadeu-Antonio-Stiftung.

Zum 70. Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch britische Streitkräfte posierten zwei Piratenpolitikerinnen mit nacktem Oberkörper und martialischer Gesichtsvermummung vor der Silhouette von Elbflorenz. Eine zierte der Schriftzug „Thanks Bomber Harris“.

Julia Schramm schrieb dazu obigen Tweet. Sie freut sich also über die militärisch sehr fragwürdige Bombardierung Dresdens, die man heute als Kriegsverbrechen einordnen würde, da sie dezidiert der Zivilbevölkerung galt. „Sauerkraut“ und „Kartoffelbrei“ sind abfällige Bezeichnungen für Deutsche.

Ein Brite, der damals in der Stadt war, äußert sich später sehr erbost über dieses Verbrechen seiner Landsleute und war der Meinung, daß die Verantwortlichen dafür an die Wand gestellt hätten werden müssen.

Selbst einer ausgewiesenen Expertin für Hate Speech wie Julia Schramm passiert also auch mal ein Lapsus. Eine ganze Nationalität wird hier herabgewürdigt und verächtlich gemacht. Frau Schramm wünscht den Deutschen den Tod durch Bomben und macht sich über sie lustig.

Falls Frau Schramm sich damit verteidigen sollte, daß ihre Äußerungen einen satirischen Impetus hätten, so wissen wir durch die Amadeu-Antonio-Stiftung:

Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und andere Formen der Diskriminierung zeigen sich im Netz auf unterschiedlichste Arten, sei es mit offenkundig menschenverachtenden Parolen oder als Satire verpackt.

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