Die Chefredakteurin des Intellektuellen- und Humanistenblattes „Bild“ Tanit Koch zeigt ihr häßliches Gesicht und bezeichnet AfD-Abgeordnete als „Gesindel“:

Die bewusste Herabwürdigung eines Menschen seiner Hautfarbe wegen („kleiner Halbneger“) zur Stilfrage zu machen – auf diese Verharmlosung muss man erst mal kommen. Parteichef Gauland gelingt es mühelos. Denn genau das ist sein Stil: das rassistische Strukturproblem seiner Partei als Ausrutscher abzutun.

Das ist nicht Deutschland 1938. Es ist Deutschland 2018. Und das Gesindel bevölkert die Bundestagsflure.

Hintergrund sind die Äußerungen der AfD-Bundestagsabgeordneten Beatrix von Storch, die rhetorisch fragte, ob die Polizei in Nordrhein-Westfestfalen mit ihren auch in arabischer Sprache verfaßten Silvester-Tweets die „gruppenvergewaltigenden muslimischen Männerhorden“ zu besänftigen gedenke.

Eine legitime Fragestellung angesichts der gruppenvergewaltigenden muslimischen Männerhorden in Schweden oder in Köln zu Silvester 2015. Und angesichts der Tatsache, daß sich bisher eher selten jüdische, christliche oder buddhistische gruppenvergewaltigende Männerhorden zusammengefunden haben.

Des weiteren bezeichnete der AfD-Abgeordnete Jens Maier den Sohn Boris Beckers polemisch als „Halbneger“, nachdem dieser sich in rassistischer Weise über Berlin als zu weiße Stadt äußerte. „Neger“ ist ein harmloses und altertümliches deutsches Wort, das nicht nur besser klingt als „Schwarzer“, sondern auch lustiger ist. So sagte beispielsweise der bayerische Innenminister Joachim Hermann vor einigen Jahren:

„Roberto Blanco war immer ein wunderbarer Neger.“

Das Magazin „Titanic“ titelte im Jahr 2003:

„Bundespräsident Blanco: Warum nicht mal ein Neger?“

Die Bezeichnung „Halbneger“ für Noah Becker ist also genaugenommen ein Kompliment.

Wieso man deshalb die AfD-Abgeordneten im Bundestag nun als „Gesindel“ bezeichnen muß, erschließt sich nicht. Alles korrekte Aussagen der AfD-Volksvertreter. Hinzu kommt, daß das Wort „Neger“ bis in die Achtzigerjahre – also vor der Umwertung durch linke Sprach-Taliban – ganz normaler Teil der deutschen Sprache war. So ist in Schulatlanten beispielsweise von „Negerbevölkerung“ in bezug auf US-amerikanische Stadtviertel die Rede.

Im „Bild“-Kommentar von Tanit Koch wird außerdem noch beanstandet, daß AfD-Größen von „Mischvölkern“ redeten, die das Ziel der europäischen Eliten seien. Wie soll man denn sonst eine Gesellschaft bezeichnen, die mit „raum- und kulturfremden“ Menschen massenhaft überfremdet wird? Das gefällt nicht jedem. Der normale Mann auf der Straße hat seine ganz eigenen Erfahrungen mit den sogenannten „friedliebenden Muslimen“, die nicht ganz kongruent sind mit der verstrahlten Toleranz- und Willkommensrhetorik der Gesinnungsethiker in den Bundesparteien und Leitmedien.

Schauen wir uns doch mal an, was Edmund Stoiber laut FAZ dazu sagt:

Stoiber hatte 1988 als CSU-Generalsekretär gesagt, der SPD-Politiker Oskar Lafontaine wolle „eine multinationale Gesellschaft auf deutschem Boden, durchmischt und durchrasst“.

Also entweder sind diverse CSU-Größen auch Gesindel – oder Tanit Koch von der „Bild“-Zeitung sollte ihre Worte noch einmal überdenken und einen Abenteuer-Urlaub in Berlin-Moabit verbringen.